Schwerer Verkehrsunfall – “PKW vor Zug”

Schwerer Verkehrsunfall „PKW vor Zug“ !

So lautete die Alarmmeldung, die die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Rieste am Sonntag gegen 15.07 Uhr erreichte. Am unbeschrankten Bahnübergang Johanniterstraße war ein PKW in Fahrtrichtung Lage mit einem Zug der Nordwestbahn kollidiert.

In der Alarmmeldung hieß es, dass zwei Personen eingeklemmt seien. Dies bestätigte sich beim Eintreffen des ersten Riester Fahrzeugs allerdings nicht. Beide Personen waren schon durch Ersthelfer gerettet worden. Leider verstarb der Fahrer des PKW noch an der Unfallstelle. Die Beifahrerin wurde mit dem Europa 2 Rettungshubschrauber in ein Klinikum nach Osnabrück geflogen.

Somit bestand für uns die Aufgabe darin die Unfallstelle abzusichern und die ca. 60-70 Fahrgäste der Nordwestbahn zu betreuen. Ein Fahrgast der Bahn hatte sich vermutlich bei dem Aufprall verletzt und wurde dem Rettungsdienst übergeben. Da der Zug bei dem Unfall nicht erheblich beschädigt wurde, konnte er die Fahrt mit einem neuen Zugführer nach Freigabe der Strecke Richtung Osnabrück fortsetzen.

Deshalb war eine Evakuierung des Zuges nicht mehr nötig und die ebenfalls an dem Einsatz beteiligten Technischen Einheiten Bahn 1 u.2 konnten die Einsatzstelle verlassen. Nach Bergung des verunfallten Fahrzeugs war für uns der Einsatz nach ca. 3,5 Stunden beendet.

An dem Einsatz beteiligt waren ca. 90 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Bundespolizei, Polizei Bersenbrück, Notfallseelsorger Feuerwehr Rieste und Notfallmanager Bahn.

Weitere Informationen und Bilder finden Sie unter: Nord-West-Media-TV und dem Bersenbrücker Kreisblatt.

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