TH Baum – Baum auf Radweg

Ein Klassiker der Technischen Hilfe wurde heute Vormittag von unseren Kameradinnen und Kameraden an der Neuenkirchener Straße abgearbeitet.

Ein stattlicher Baum hatte sich auf dem Radweg niedergelassen und wurde mittels Motorsäge und Muskelkraft beiseite geschafft. Im Einsatz waren 10 Einsatzkräfte unter der Führung von Jörn Vocke für gut 60 Minuten.

Nun gilt auch für Fahrradfahrer wieder: Freie und sicher Fahrt!

Feuer 3 – Nachbarschaftliche Löschhilfe

Kurz vor Mitternacht wurde die Feuerwehr Rieste gemeinsam mit zahlreichen Kräften aus der Samtgemeinde Bersenbrück und der Stadt Bramsche a die Bramsche Straße nach Alfhausen alarmiert. Aus bisher unbekannter Ursache fing ein Stallgebäude, welches entlang der B68 zwischen Alfhausen und Hesepe liegt, im Giebelbereich Feuer. Zeugen alarmierten die Feuerwehr und halfen umgehend bei der Rettung einiger Tiere.

Bei Eintreffen der Feuerwehr stand das Gebäude im Dachbereich bereits in Vollbrand. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung wurden durch Einsatzleiter Christian Bohmann mehrere Wasserführende Fahrzeuge nachgefordert, die Leitstelle erhöhte die Alarmstufe auf Feuer 3.

Die Feuerwehr Rieste stellte mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz und sorgte an der Nord/Ost-Seite des Gebäudes für eine Dachöffnung sowie das Ablöschen und herunterziehen von mehreren Lagen Stroh.

Die aufwändige und anstrengende Arbeit dauerte für die Einsatzkräfte mehrere Stunden. Erst gegen 4:00 Uhr waren alle Fahrzeuge der Feuerwehr Rieste wieder einsatzbereit auf der Wache an der Barlager Straße. Für die Kameradinnen und Kameraden galt jedoch in den meisten Fällen: In 2-3 Stunden klingelt der Wecker.

TH – Person in Wasser

Am Samstagabend wurde die Wasserrettung der Stadt Bramsche und der Feuerwehr Alfhausen zur Hunte in Bohmte alarmiert.
Passanten haben gesehen wie eine Person in die Hunte gestürzt war, konnten diese Person aber nicht mehr sehen, daraufhin wurde ein Notruf abgesetzt.
Die Regionalleitstelle Osnabrück alarmierte daraufhin die Ortsfeuerwehren Hunteburg, Bohmte und Herringhausen, zusätzlich die Wasserrettung der Stadt Bramscher, Wasserrettung Alfhausen und DLRG Obere Hunte.
Rund 800 Meter von der Absturzstelle wurde die Person in der Hunte gefunden, ein Feuerwehrmann sprang in das Wasser und rettete diese aus der Hunte.
Beide wurden zur Kontrolle in ein Osnabrücker Krankenhaus gebracht.
Die Wasserrettung brauchte nicht mehr tätig werden.

Jahreshauptversammlung 2023 – Vocke folgt auf Ewing

Seit langer Zeit fand die diesjährige Jahreshauptversammlung wieder im großen Dienstzimmer an der Barlager Straße statt. Leicht verspätet eröffnete Sven Kramer die Sitzung um 19:37 Uhr und begrüßte die zahlreich erschienenen Kameradinnen und Kameraden, Gäste und Vertreter der Altersabteilung.

Nach der Verlesung und Genehmigung des Protokolls gab es den alljährlichen Tätigkeitsbericht:



44 Gruppendienste, 9 Brandeinsätze und 47 Hilfeleistungen gab es im vergangenen Jahr abzuarbeiten. Mehr als 3700 Stunden sind hierbei durch die ehrenamtlichen Brandschützer aus Rieste geleistet worden. Sven Kramer und Stefan Bußmann hoben vor Allem die „holzlastige“ Zeit im Frühjahr hervor, als binnen kurzer Zeit zwei Sturmtiefs die Gemeinde und die gesamte Region heimsuchten. Zum 31.12.22 zählt die Feuerwehr Rieste 37 Kameraden, 4 Kameradinnen, 5 Fördermitglieder und 7 Mitglieder der Altersabteilung. Zum Abschluss seines Berichtes wies Kramer auf das bevorstehende 90-jährige Jubiläum der Wehr in 2024 hin. Ein entsprechendes Jahresprogramm wird in Kürze in die Planungen gehen.

2022 war auch außerhalb des Einsatzgeschehens ein bedeutendes Jahr für unsere Wehr: Im Herbst gründeten sich in Kooperation die Jugendfeuerwehren Alfhausen und Rieste, die aktuell vierzehntägig ihre Dienste abhalten und eine starke Truppe von 40 Kindern und Jugendlichen in den Reihen verzeichnen können. Die Warteliste ist immer noch lang und die Resonanz des ersten halben Jahres ist überwältigend. Die Versammlung zollte dem Team um Kristine Knufmann hohen Respekt für die tolle Jugendarbeit.

Der Bericht des Kassenwartes war wie immer mit einem ordentlichen Umsatz und interessanten Zahlen gespickt. Die größte Ausgabe war der Bus für die Fahrt zur Interschutz mit rund 900€, die kleinste eine Rechnung vom Combi mit 3,28€. Die Kassenprüfer bescheinigten Torbecke eine einwandfreie Kassenführung und beantragten die Entlastung. Diesem Antrag folgte die Versammlung einstimmig.

An die Kassenprüfung schloss sich der Gemeindebrandmeister Stefan Bußmann mit seinem Grußwort an. Er berichtete über zahlreiche interessante Entwicklungen aus der Samtgemeinde, über Fahrzeugbeschaffungen aber auch über die Probleme, die aktuell an den Landesfeuerwehrschulen herrscht. Von den vielen benötigten Führungslehrgängen teilte das Land Niedersachsen der Samtgemeinde nur einen Bruchteil zu. Weitere Grußworte sprachen Bürgermeister Christian Scholüke, Andreas Schulte von der Samtgemeinde, der auch die Grüße von Bürgermeister und Verwaltung überbrachte, Christoph Pellenwessel von der Polizei Bersenbrück, Michael Ehlers von der Partnerfeuerwehr Rieste und Jörg „Brösel“ Hagemann  als Zugführer der TE 2 „Bahn“.

Der spannendste Teil des Abends kam dann mit der Wahl des stellvertretenden Ortsbrandmeisters. Der Amtsinhaber Frank Ewing stellte sich nicht erneut zur Wahl. Ortsbrandmeister Kramer würdigte seine Verdienste für die Wehr und bedankte sich in aller Form für 12 Jahre gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Gleichzeitig wies er auf den Blick nach vorne hin und schlug sodann als Nachfolger von Frank Ewing den aktuellen, stellvertretenden Gruppenführer Jörn Vocke vor. Stefan Bußmann übernahm die Wahlleitung und erklärte das Prozedere. In geheimer Wahl waren sodann 37 wahlberechtigte Kameradinnen und Kameraden aufgerufen abzustimmen. Von letztendlich 34 abgegebenen Stimmen zählte die Wahlleitung 26 ja, 2 nein und 6 Enthaltungen. Somit war Jörn Vocke mit starken 92% gewählt. Seine Wahl muss nun noch durch die Gremien der Samtgemeinde bestätigt werden, bis er dann am 01.08 sein Amt antreten kann.

Zu guter Letzt standen noch Ehrungen und Beförderungen an:

Feuerwehrmann des Jahres wurde Thomas „Tommy“ Bergmann. Ein Kamerad auf den seit seiner Mitgliedschaft immer Verlass ist. Kramer hob seine enorme Dienstbeteiligung hervor, die unabhängig von der Attraktivität der Beschäftigung ist. Tommy ist beim Arbeitseinsatz im Garten genauso zur Stelle wie beim Brandeinsatz. Kramer und Ewing bedankten sich und überreichten dem Feuerwehrmann des Jahres die Ehrentafel.

Eine Premiere war die Auszeichnung des Atemschutzgeräteträgers des Jahres. Alle Tragezeiten unter schwerem Atemschutz werden minutengenaue dokumentiert. Schon länger ist ein kleiner Wettkampf um die längsten Tragezeiten unterschwellig im Gang. In diesem Jahr findet er mit dieser Auszeichnung seinen Höhepunkt. Johann Heckmann nahm den Pokal an diesem Tag mit nach Hause, er hatte satte 3 Stunden und 3 Minuten unter der Maske verbracht.

Befördert wurden:

Durch Sven Kramer

zum Feuerwehrmann Lennart Vocke

zum Oberfeuerwehrmann Fabian Luttmer, zur Oberfeuerwehrfrau Emma kleine Kreutzmann
zum Hauptfeuerwehrmann Timo Bosse

Durch Stefan Bussmann
Christoph Wernke zum Löschmeister
Henning Wendt zum Oberlöschmeister
Jörn Vocke zum Hauptlöschmeister

Den dann folgenden Schlussworten schloss sich der wichtigste Teil der Versammlung, die Kameradschaftspflege, an.

BMA

Auslösung BMA – Sprinkler abgefahren

TH Baum auf Fahrbahn

Direkt zu Jahresbeginn hieß es für die Feuerwehr Rieste: Baum auf Fahrbahn.

Der erste Einsatz des Jahres führte uns in die Bootshafenstraße. Dort hatte sich ein Baum von seiner beheimateten Böschung auf die Straße bewegt und versperrte nun einen Teil derselben.

Über den kurzen Dienstweg trommelte Ortsbrandmeister eine Hand voll Kameraden zusammen und sorgte wieder für freie Fahrt.

Der Einsatz war nach einer viertel Stunde für alle Kräfte beendet und es konnte entspannt in Richtung „Minjoar“ Rundgang gehen.

TH – Person hinter Tür

Am Freitag, 09.12.2022, wurden wir gemeinsam mit der Polizei Bersenbrück und dem Rettungsdienst der Malteser aus Bramsche in den Bereich Wulfetannen alarmiert. Vor Ort wurde in einer Wohnung eine hilfsbedürftige Person vermutet. Zur Öffnung der Wohnungstür rückten wir mit HLF und ELW aus. Vor Ort konnten Rettungsdienst und Polizei nach Öffnung durch uns leider nur noch den Tod der Person feststellen.

Zum verschließen der Tür unterstützte uns die Tischlerei Wendt. Die Einsatzstelle wurde anschließend an die Polizei übergeben.

Nach einer guten Stunde konnten alle Fahrzeuge wieder „Einsatzbereit auf Wache“ melden.

F-Gebäude – Nachbarschaftliche Löschhilfe

Am Dienstag Abend wurde die Feuerwehr Rieste zur nachbarschaftlichen Löschhilfe auf die andere Seite des Deiches gerufen. Im Bereich Vossbrink wurde ein Gebäudebrand gemeldet. Da ein Teil unserer Fahrzeuge zu diesem Zeitpunkt im Rahmen des Dienstabend unterwegs war, konnten wir uns mit TLF und HLF sehr zügig auf den Weg in die Nachbargemeinde machen.

Der Brandentdecker wurde zwischenzeitlich vom Rettungsdienst versorgt, musste jedoch nicht hospitalisiert werden. Ein Rauchmelder hatte ihn auf den Brand aufmerksam gemacht.

Vor Ort  eingetroffen konnten die Einsatzkräfte eine starke Rauchentwicklung aus dem Erdgeschoss feststellen. Menschen waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr in Gefahr. Gemeinsam mit der Feuerwehr Alfhausen stellten wir mehrere Trupps unter schwerem Atemschutz für den Innenangriff. Im Gebäudeinneren stand ein Raum in Vollbrand und wurde mittels Vornahme mehrerer C-Rohre bekämpft.

Im Anschluss wurde eine vollständige Überdruckbelüftung eingeleitet und der Brandraum geräumt. Mittels Wärmebildkamera wurden auch die verbliebenen Räume auf Glutnester untersucht. Nach einer guten Stunde konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Gut 2 Stunden nach Alarmierung konnten die Riester Fahrzeuge wieder „Status 2“ melden.

 

 

Hydrantenschau in Rieste

Am Samstag, 05.11.2022, führt die Feuerwehr Rieste die jährliche Überprüfung aller Hydranten durch. Hierbei kann es in der Zeit von 11:00 bis 18:00 Uhr zu einem geringen Druckabfall im Wasserleitungsnetz kommen. Außerdem ist eine leichte Braunfärbung des Wassers möglich, die jedoch völlig unbedenklich ist. Während der Überprüfung sollten druckabhängige Geräte wie Waschmaschinen und Durchlauferhitzer nicht benutzt werden.

Die jährliche Überprüfung der Hydranten stellt sicher, dass im Ernstfall zügiger Zugriff auf Löschwasser möglich ist und alle Hydranten intakt sind.

Rettung aus Behältern

Heute ist unser Thema beim Dienstabend Rettung aus Behältern.

Vorab schon mal ein großes Dankeschön an die Firma Kotte Landtechnik, die uns ihre Halle wie auch als Übungsobjekt ein Güllefass zur Verfügung gestellt hat.

Der Dienst wurde als eine kleine Übung gefahren. Das Szenario lautete wie folgt: „Person im Güllefass bewusstlos, vermutlich durch Gase.“

Der Ablauf unserer Übung:

Der Gruppenführer des erst eintreffenden HLF hat eine Erkundung der Lage durch geführt. Hier erfolgt eine Abschätzung der Gefahren für uns und eine Sammlung an Informationen. Wie ist die Situation? Gibt es Informationen von Mitarbeitern? … Herausgestellt hat sich, dass ein Mitarbeiter bei schweiß Arbeiten im Fass bewusstlos geworden ist. Die Risiken hier sind, dass er sich in einem schlecht belüfteten Gefäß befindet und wir bei der Rettung ebenfalls von den Gasen bewusstlos werden können. Aus diesem Grund ist ein Trupp unter schweren Atemschutz (PA) ins Fass gestiegen, um die Person zu retten. Zeitgleich hat sich ein zweier Trupp mit schwerem Atemschutz, als sogenannter Sicherungstrupp, fertig gemacht. Dieser ist zur Absicherung unsere Kameraden im Einsatz. Es wurde ein 3-teiliger Brandschutz (Wasser, Schaum, Pulver) aufgebaut, da der Stoff unklar war. Auch der ELW hat seine Aufgaben der Einsatzdokumentation und Koordinate aufgenommen. Der erste Trupp hat sich durch Demontage der Schwallwände im Fass Zugang zum Patienten verschafft. Es wurden alle Möglichkeiten zur bessern Belüftung des Fasses eingeleitet. Im Verlauf der Übung wurde ein zweiter Trupp unter schweren PA zur Unterschätzung ins Fass entsendet. Der Patient wurde am Ende über ein Tragegurt und dem Deckenkran aus dem Fass gehoben und dem Rettungsdienst übergeben.

Bei der anschließenden Besprechung zeigte sich der Gruppenführer J.Vocke mit dem Ablauf sehr zufrieden. Mitarbeiter der Firma Kotte haben uns im Anschluss über Besonderheiten der Fässer aufgeklärt z. B. wie man diese am besten belüftet oder einen Zugang erhält.