F – Heimrauchmelder

Am frühen Montag Morgen ging auf dem Schölerberg in Osnabrück ein Notruf aus Rieste ein. In einem Mehrparteienhaus in der Bahnhofstraße piepte ein Heimrauchmelder. Die Wohnung war verschlossen, auf Klingeln und Klopfen kam keine Reaktion. Bei Eintreffen der Feuerwehr war kein Rauch oder Feuer wahrnehmbar. Über eine Steckleiter und ein gekipptes Fenster verschaffte die Feuerwehr sich Zugang zu der Wohnung.

Personen oder ein Brand konnten nicht entdeckt werden. Die Wohnung wurde wieder verschlossen und an den Vermieter übergeben. Im Einsatz waren 18 Einsatzkräfte der Feuerwehr Rieste, die Polizei Bersenbrück sowie der RTW 2 der Malteser Rettungswache Bramsche für gute 30 Minuten.

 

TH Unterstützung Munitionsfund

Am Montag Nachmittag wurde der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Rieste durch den Leiter des Ordnungsamtes, Andreas Schulte, über den Fund eines Weltkriegsblindgängers im Bereich Lage informiert.
Der Kampfmittelräumdienst aus Wardenburg war zu diesem Zeitpunkt bereits unterwegs. Ein Sondelgänger hatte auf einer landwirtschaftlichen Fläche neben dem Friedhof zuvor den ungewöhnlichen Fund gemacht.

Nach einer ersten Begutachtung wurde im Rahmen des Ortskommandos in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und der Polizei die Evakuierung der Bürgerinnen und Bürger vorbereitet. Alle Bewohnerinnen und Bewohner in einem Radius von 1000 Metern mussten ihre Wohnungen verlassen, Landes- und Kreisstraße wurden gesperrt, der Zugverkehr auf der Strecke Osnabrück – Bremen wurde eingestellt. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren aus Epe, Gehrde und Alfhausen alarmiert.

Nach einer zügigen Einteilung der Kräfte wurde dann unverzüglich mit der Evakuierung und den Straßensperren begonnen. In der Grundschule Rieste wurde durch die Malteser aus Bramsche und Alfhausen ein Evakuierungszentrum eingerichtet, welches im Verlauf des Abends von gut 100 Personen besucht wurde. Bewohnerinnen und Bewohner mit Mobilitätseinschränkungen wurde durch den MHD transportiert, bettlägerige Personen wurden per Liegendtransport evakuiert.

Die Evakuierung verlief größtenteils problemlos, bei einer Hand voll Haushalten mussten die Kolleginnen und Kollegen der Polizei zur Unterstützung anrücken. Um 20:38 Uhr war dann nach einem abschließenden Überflug eines Hubschraubers der Polizei „Sicherheit hergestellt“ und die Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst begannen mit der Entschärfung des Blindgängers.

Gegen 21:10 Uhr war die Bombe entschärft, alle Riester Bürgerinnen und Bürger konnten zurück in ihre Wohnungen. Die Malteser konnten die bettlägerigen Personen, die zwischenzeitlich in zwei umliegenden Krankenhäusern untergebracht worden sind, ebenfalls zurück ins Eigenheim transportieren.

 

Hier eine Übersicht aller eingesetzten Kräfte:

Die Feuerwehren Alfhausen, Epe, Gehrde und Rieste mit 11 Fahrzeugen 86 Kameradinnen und Kameraden

Die Polizei aus Bersenbrück, Quakenbrück und Bramsche mit 12 Polizistinnen und Polizisten und 6 Fahrzeuge

Der Hubschrauber der Polizei Niedersachsen aus Oldenburg

Der Malteser Hilfsdienst aus Alfhausen und Bramsche mit 16 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit 3 Fachkräften und 2 Fahrzeugen

Das Ordnungsamt der Samtgemeinde Bersenbrück sowie Vertreter der Gemeinde Rieste mit 7 Personen

Der Notfallmanager der Deutschen Bahn

Der Hausmeister der Grundschule Rieste

Foto des Blindgängers: Hans Moor, Kampfmittelräumdienst
Restliche Fotos: Feuerwehr Rieste

TH Personensuche

Am heutigen Sonntag Nachmittag wurde die Feuerwehr Rieste gemeinsam mit Polizei und Rettungsdienst in den Bereich Lage gerufen.

Ein Mann hatte seine Angehörigen informiert, dass er gesundheitliche Probleme habe, konnte seine Position jedoch nur grob um den Bereich Lage beschreiben. Neben den Rettungswagen aus Bramsche wurden gleichzeitig auch die Feuerwehr Rieste und die Polizei aus Bersenbrück an die Einsatzstelle gerufen.

Auf Lage angekommen konnte die Person zeitnah durch die Polizeistreifen gefunden und dem Rettungsdienst übergeben werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr Rieste mussten nicht mehr tätig werden.

Im Einsatz waren neben der Polizei Bersenbrück und dem RTW Bramsche 18 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Rieste mit 3 Fahrzeugen.

Auslösung Brandmeldeanlage – Rauch in der Küche

Am 27. Juni 2021 wurde die Feuerwehr Rieste zum Hotel Piazza am Alfsee gerufen, wo die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Bei Eintreffen des ersten Fahrzeuges wurde von einer starken Verrauchung in der Küche berichtet. Nach Erkundung des Angrifftrupps unter schwerem Atemschutz konnte jedoch schnell Entwarnung gegeben werden. Bei Vorbereitungen von neuem Küchenmaterial entstand ein dichter Qualm. Die Küche konnte nach Entlüftung wieder an das Personal übergeben werden.

Der Einsatz war für die 15 eingesetzten Kameradinnen und Kameraden nach gut 30 Minuten beendet und alle 3 Fahrzeuge konnten „Status 2“ melden.

Feuer PKW – Brennt Motorraum

Zum zweiten Mal an diesem Sonntag klingelten die Alarmmeldeempfänger der Riester Einsatzkräfte gegen 15:30 Uhr. Im Bereich Riester Damm / Kleine Wittefelder Ort wurde ein brennender PKW gemeldet. Beim Eintreffen des ersten Fahrzeuges stand der PKW, vermutlich aufgrund eines technischen Defektes, bereits in Vollbrand.

Umgehend wurde mit der Brandbekämpfung mittels zweier C-Rohre begonnen. Die zwei eingesetzten Trupps unter schwerem Atemschutz konnten die Flammen zügig niederschlagen und das Fahrzeug ablöschen. Anschließend wurden verbliebene Stellen mit großer Hitze mittels Wärmebildkamera identifizier und weiter abgekühlt.

Abschließend wurde der PKW mit Löschschaum bedeckt. Der Einsatz konnte nach etwas mehr als einer Stunde beendet werden und alle 3 Fahrzeuge mit den 31 angerückten Kameradinnen und Kameraden meldeten „Einfahrt“.

Personen wurden nicht verletzt.

TH – Person klemmt – Maschine

Am frühen Mittwoch Nachmittag wurde die Feuerwehr Rieste gemeinsam mit dem Rettungsdienst und der Rüstwageneinheit Bersenbrück zu einem Maschinenunfall gerufen. Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb war angeblich ein Mitarbeiter eingeklemmt worden. Beim Eintreffen stellte sich die Lage jedoch deutlich weniger dramatisch dar.

Ein Mitarbeiter saß im Führerhaus einer Landmaschine und konnte diese ohne Hilfe nicht mehr verlassen. Gemeinsam mit dem Rettungsdienst wurde er aus dem Fahrzeug befreit und ärztlich behandelt.

Die Rüstwageneinheit sowie ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber konnten noch vor Eintreffen den Heimweg antreten.

Die Feuerwehr Rieste war mit 19 Kräften für eine gute halbe Stunde im Einsatz.

TH – Unterstützung Rettungsdienst

Am Dienstag Morgen wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes an die Umfahrt des Alfsees gerufen. Vor Ort galt es sowohl die Polizei als auch die Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes bei ihrer Arbeit bzw. ihren Ermittlungen zu unterstützen. Darüber hinaus sperrten wir sowohl die Umfahrt als auch den Deich weiträumig ab.

Der Einsatz war nach fast 2 Stunden für alle eingesetzten Kräfte beendet.

F – Auslösung BMA – Westerfeldstraße

Zum Wochenbeginn wurden die Riester Brandschützer in die Westerfeldstraße gerufen. Auf einem dort ansässigen Betriebsgelände hatte die interne Brandmeldeanlage einen Mitarbeiter alarmiert, der wiederum die Leitstelle in Osnabrück informierte. Beim Eintreffen war der Mitarbeiter bereits vor Ort. Nach einer kurzen Erkundung mit dem Gruppenführer des ersteintreffenden HLF konnte Entwarnung gegeben werden. Der bereits ausgerüstete Angriffstrupp musste nicht mehr tätig werden. Nach einer viertel Stunde konnte die Einsatzstelle an den Mitarbeiter übergeben werden. Alle 20 eingesetzten Kräfte konnten kurze Zeit später mit allen drei Fahrzeugen „Einfahrt“ melden.

 

F – Fahrzeug – Brennt E-Roller

Am Dienstag Vormittag wurde die Feuerwehr Rieste auf den Hastruper Damm gerufen. Vor Ort war auf dem Radweg ein E-Roller aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Beim Eintreffen des TLF war von dem Gefährt leider nicht mehr viel übrig. Mithilfe eines C-Rohres und ein wenig Netzmittel wurde das Zweirad gründlich abgelöscht. Nach der Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle nach gut 60 Minuten an die Polizei übergeben werden.