BMA – Lüneburger Straße

In der Nacht zum 08. Mai wurde die Feuerwehr Rieste in einen Produktionsbetrieb für Landmaschinen in die Lüneburger Straße gerufen.

Vor Ort stellte sich heraus, dass sich der entsprechende Melder der Brandmeldeanlage in einer Trafokammer für Hochspannung befand. Gemeinsam mit einem Techniker wurde dieser geöffnet. Ein Feuer konnte ausgeschlossen werden. Die Ursache für die Auslösung war vermutlich ein technischer Defekt.

Nach einer guten Stunde waren alle Kräfte wieder „Einsatzbereit auf Wache“.

 

Auslösung BMA

Mit 14 Leuten gemeinsam in den ersten Mai? Mit einem Einsatzbefehl der Leitstelle ist das möglich. Allerdings ohne jede Art von Feier, Kaltgetränken oder Tanz. In einem an der Hildesheimer Straße ansässigen Betrieb hatte die Brandmeldeanlage ausgelöst.

Nach kurzer Erkundung eines Trupps unter Atemschutz stellte sich die Meldung jedoch schnell als Fehlalarm heraus. Die Einsatzstelle wurde an die Haustechnik übergeben und um kurz nach Mitternacht waren alle Fahrzeuge zurück an der Barlager Straße.

TH – Unterstützung Rettungsdienst

Am Dienstag Morgen wurden wir zur Unterstützung des Rettungsdienstes an die Umfahrt des Alfsees gerufen. Vor Ort galt es sowohl die Polizei als auch die Kolleginnen und Kollegen des Rettungsdienstes bei ihrer Arbeit bzw. ihren Ermittlungen zu unterstützen. Darüber hinaus sperrten wir sowohl die Umfahrt als auch den Deich weiträumig ab.

Der Einsatz war nach fast 2 Stunden für alle eingesetzten Kräfte beendet.

Feuer 2 – Brennt Kinderzimmer

Die Einsatzmeldung, die unsere Kameradinnen und Kameraden heute Nacht um 2:49 Uhr erreichte sorgte erst einmal für steigende Herzfrequenzen. Die Feuerwehr Epe hatte die Riester Brandschützer zur Unterstützung angefordert. Bei einem Gebäudebrand „Am Rüßkamp“ wurden bei einem Gebäudebrand Atemschutzgeräteträger benötigt.

Nach dem das HLF ausrückte relativierte sich die Einsatzmeldung schnell. Menschen waren nicht mehr in Gefahr. Lediglich der Brandherd war aufgrund des Gebäudeschnittes schwer zugänglich. Mit mehreren Trupps unter schwerem Atemschutz unterstützen wir hier die Nachbarwehr.

Unter der Leitung von Einsatzleiter Udo Stückemann konnte der Brandherd nach einiger Zeit an der Einsatzstelle ausgemacht und abgelöscht werden. Mit mehreren Wärmebildkameras wurde das Dachgeschoss kontrolliert. Um kurz vor 4 Uhr morgens konnten die Riester Kameradinnen und Kameraden die Einsatzstelle verlassen.

Insgesamt waren neben den Feuerwehren Epe, Sögeln und Bramsche Mitte, den Malteser mit Kräften aus Haupt- und Ehrenamt sowie der Polizei 22 Kameradinnen und Kameraden mit allen Fahrzeugen im Einsatz.

 

 

F – Auslösung BMA – Westerfeldstraße

Zum Wochenbeginn wurden die Riester Brandschützer in die Westerfeldstraße gerufen. Auf einem dort ansässigen Betriebsgelände hatte die interne Brandmeldeanlage einen Mitarbeiter alarmiert, der wiederum die Leitstelle in Osnabrück informierte. Beim Eintreffen war der Mitarbeiter bereits vor Ort. Nach einer kurzen Erkundung mit dem Gruppenführer des ersteintreffenden HLF konnte Entwarnung gegeben werden. Der bereits ausgerüstete Angriffstrupp musste nicht mehr tätig werden. Nach einer viertel Stunde konnte die Einsatzstelle an den Mitarbeiter übergeben werden. Alle 20 eingesetzten Kräfte konnten kurze Zeit später mit allen drei Fahrzeugen „Einfahrt“ melden.

 

F – Fahrzeug – Brennt E-Roller

Am Dienstag Vormittag wurde die Feuerwehr Rieste auf den Hastruper Damm gerufen. Vor Ort war auf dem Radweg ein E-Roller aus ungeklärter Ursache in Brand geraten. Beim Eintreffen des TLF war von dem Gefährt leider nicht mehr viel übrig. Mithilfe eines C-Rohres und ein wenig Netzmittel wurde das Zweirad gründlich abgelöscht. Nach der Kontrolle mit der Wärmebildkamera konnte die Einsatzstelle nach gut 60 Minuten an die Polizei übergeben werden.

 

 

 

 

 

TH Tier – Pferd in Notlage in Gewässer

Am Samstag Mittag wurden wir in den „Maschbruch“ im Riester Süden gerufen. In einem Abschnitt der Hase war ein Pferd im Morast versunken und konnte sich aus eigener Kraft nicht mehr befreien. Die erste Herausforderung bestand darin, die Einsatzstelle zu erreichen, da rund 500 Meter Wald diese von der nächsten Straße trennten.

Mit „Sack und Pack“ machten sich die Riester Einsatzkräfte also auf durch das Unterholz. Beim Pferd eingetroffen wurde der Ernst der Lage schnell deutlich. Wallach Felix schaute nur noch mit Kopf und Hals aus dem Wasser, war mit einem Großteil seines Körpers im Morast versunken. Durch Einsatzleiter Sven Kramer wurde umgehend ein Tierarzt, die Tauchergruppen aus Epe / Sögeln und Alfhausen sowie die Rüstwageneinheit aus Engter nachgefordert. Auch ein fachkundiger Kamerad der Feuerwehr Achmer rückte an. Gerät wurde mittels Radlader eines örtlichen Landwirts so nah wie möglich an die Einsatzstelle gebracht.

In aufwendiger Prozedur wurden durch Kameraden der Tauchergruppe von der Wasserseite mehrere Schläuche und Leinen durch den Schlick unter dem Rumpf von Felix platziert. Mehrere Leiterteile dienten als Steg über den Morast. Unter den Augen des Tierarztes wurde der Wallach zunächst ein Stück an Land und letztendlich auf die Beine gezogen.

Am Ende konnte Felix erschöpft aber wohlauf an seine Besitzer übergeben werden und wurde direkt mit einer Möhre belohnt. Die für alle Beteiligten sehr anstrengende Prozedur endete nach gut 60 Minuten.

Im Einsatz waren neben der Feuerwehr Rieste die Feuerwehren aus Epe, Sögeln und Alfhausen mit ihren Einsatztauchern, die Rüstwageneinheit derFeuerwehr Engter, ein Tierarzt, ein Landwirt und ein Kamerad der Feuerwehr Achmer. Insgesamt waren durch die vielseitigen Fachgruppen zeitweise bis zu 75 Einsatzkräfte im Einsatz.

 

 

 

 

 

 

TH – Baum droht auf Fußweg zu stürzen

Am Freitag Mittag gab es direkt den zweiten Einsatz im noch jungen Jahr 2021. Im Bereich Immenweg hat der vorangegangene Sturm das obere Drittel einer gestandenen Birke vom Rest des Baumes getrennt. Das lose Stammende hatte sich jedoch in diversen benachbarten Baumkronen verfangen und drohte auf den von Fußgängern rege genutzten Waldweg zu stürzen. Mit Hilfe der Drehleiter aus Ankum wurde am oberen Drittel ein Seil befestigt, mit dem dieses dann hinunter gezogen werden konnte. Unten angekommen wurde der Stamm noch weiter runter geschnitten, sodass keine Gefahr mehr für Fußgänger bestand.

Der Einsatz war nach nach etwas mehr als einer Stunde für die 17 Einsatzkräfte mit ihren drei Fahrzeugen beendet.

TH – Verkehrsunfall – Person klemmt / nicht ansprechbar

Am frühen Mittwoch Abend wurde die Feuerwehr Rieste gemeinsam mit der Rüstwageneinheit der Feuerwehr Bersenbrück zur Unterstützung der Alfhausener Kameradinnen und Kameraden auf die Bundesstraße 68 alarmiert.

Im Bereich der Kreuzung zur alten Bramscher Straße kam es während eines Wendemanövers zu einem Zusammenstoß zwischen dem wendenden Opel und einem aus Richtung Bramsche kommenden Audi. Durch den Aufprall wurde der Opel auf der Fahrbahn gedreht und der Audi wurde nach rechts in den Seitenraum geschleudert.

Ein Großteil der Insassen konnten ihre Fahrzeuge eigenständig verlassen. Einzig die Beifahrerin des Opel war in dem Fahrzeug eingeschlossen und nicht bei Bewusstsein. Durch die ersteintreffenden Kräfte der Feuerwehr Alfhausen wurde ein Zugang zum Fahrzeug geschaffen. Gemeinsam mit der Besatzung des First Responder und einem Soldaten, der als Ersthelfer an der Einsatzstelle war, wurde die Frau aus dem Fahrzeug befreit. Durch den inzwischen eingetroffenen Rettungsdienst aus Ankum wurden umgehend Wiederbelebungsmaßnahmen eingeleitet. Diese führten trotz erheblicher Mühen leider im Verlauf des Einsatzes nicht zum Erfolg. Die Besatzung des Riester HLF sicherte in der Zwischenzeit den verunfallten Audi, dessen Fahrer von einem zweiten RTW versorgt und in ein Krankenhaus der Maximalversorgung nach Osnabrück gebracht wurde. Die Besatzung des ELW sperrte derweil die Bundesstraße im Bereich der Ampelkreuzung bis zum Eintreffen der Straßenmeisterei.

Der Einsatz war nach insgesamt gut 2 Stunden beendet. Im Anschluss wurde dieser doch recht belastende erste Einsatz des Jahres 2021, mit Abstand, im Feuerwehrhaus nachbesprochen.

 

Die Bilder wurden von Ulf Zurlutter aufgenommen und von uns mit der freundlichen Genehmigung von NORD-WEST-MEDIA verwendet. 

 

TH – Baum auf der Fahrbahn

Der Sonntag begann stürmisch für unseren Ort. Um 09:06 Uhr wurden wir in die Westerfeldstraße alarmiert. In einem kleinen Waldstück wurde ein Baum entwurzelt und versperrte nun den Fahrzeugen und Fahrradfahrern den Weg.

Mit Hilfe von Motorsäge, Besen und Muskelkraft wurde das Hindernis schnell beseitigt und die 17 eingesetzten Kräfte konnten mit den beiden Fahrzeugen nach weniger als 30 Minuten den Heimweg antreten. Weitere Einsatzkräfte, die am Feuerwehrhaus in Bereitschaft blieben, mussten nicht mehr tätig werden.