TH Person klemmt – Wittefelder Allee

Am Donnerstag Mittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Rieste gemeinsam mit mehreren Wehren der Stadt Bramsche auf die Wittefelder Allee alarmiert. Vor Ort war ein PKW von der Fahrbahn abgekommen und in den Seitenraum geschleudert, wo er zum stehen kam. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass die Person nicht eingeklemmt war. Unsere Kräfte mussten nicht mehr tätig werden, die Person wurde durch den Rettungsdienst der Malteser aus Bramsche betreut und in ein Krankenhaus transportiert.

Auf dem Rückweg ging es jedoch direkt zum nächsten Einsatz, auf den unser ELW auf seiner Alarmfahrt getroffen ist. Mehr dazu im nächsten Bericht.

TH Unterstützung Rettungsdienst – PKW auf Dach

Am späten Mittwoch Abend, während die Feuerwehr Rieste bereits einen Einsatz sowie einen Dienstabend absolviert hatten, tönten die Melder erneut. Zur Unterstützung des Rettungsdienstes wurden wir gemeinsam mit der Polizei in die Maschortstraße alarmiert. Vor Ort hatte ein vorbeifahrender PKW im Graben einen auf dem Dach liegenden Nissan entdeckt. Zunächst war aber unklar, ob sich im Fahrzeug noch Personen befinden. Nach einer ersten Erkundung von allen Seiten sowie der technischen Öffnung zweier Türen konnte zumindest im PKW niemand gefunden werden. Zur Sicherheit wurde im Anschluss noch der PKW angehoben um sicher zu gehen, dass auch unter dem PKW niemand liegt. Da zum Glück auch hier keine Feststellung gemacht werden konnte, stellte sich nun die Frage nach Zustand und Aufenthaltsort der Insassen. Parallel wurden nun durch die Polizei Maßnahmen getroffen um den Halter zu ermitteln und aufzusuchen sowie durch die Feuerwehr eine Personensuche eingeleitet. Hierfür wurde die Drohnenstaffel der Malteser Bramsche angefordert. Die Polizei bekam Unterstützung durch Polizeihundeführer aus Osnabrück.

Nach einigen Minuten konnte durch Feststellungen der Polizei die Personensuche abgebrochen werden. Alle potentiell beteiligten Personen konnten wohlauf angetroffen werden. Wer genau nun das Fahrzeug zum Unfallzeitpunkt lenkte ist nun Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen.

Im Einsatz waren 25 Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Rieste mit allen Fahrzeugen, die Polizei aus Bersenbrück und Bramsche mit 3 Streifen, die Polizeihundeführer aus Osnabrück, ein RTW der Malteser Rettungswache Bramsche sowie die Drohnenstaffel der Malteser aus Bramsche.

F-Landwirtschaftl. Betrieb – Es brennt der Kuhstall

Am Freitag Abend wurde die Feuerwehr Rieste gemeinsam mit den Wehren aus Epe und Sögeln an die Riester Straße nach Sögeln alarmiert. Vor Ort sollte ein Kuhstall brennen. 21 Kameradinnen und Kameraden machten sich mit allen Fahrzeugen auf den Weg an die Ortsgrenze im Riester Süden.

Vor Ort entpuppte sich der brennende Kuhstall jedoch als gut brennende Feuertonne. Gebäude oder gar Tiere sind nicht zu Schaden gekommen. Alle Kräfte konnten die Einsatzstelle wieder zügig verlassen.

Einsatzende war gut 30 Minuten nach Alarmierung.

TH Unterstützung Munitionsfund

Am Montag Nachmittag wurde der Ortsbrandmeister der Feuerwehr Rieste durch den Leiter des Ordnungsamtes, Andreas Schulte, über den Fund eines Weltkriegsblindgängers im Bereich Lage informiert.
Der Kampfmittelräumdienst aus Wardenburg war zu diesem Zeitpunkt bereits unterwegs. Ein Sondelgänger hatte auf einer landwirtschaftlichen Fläche neben dem Friedhof zuvor den ungewöhnlichen Fund gemacht.

Nach einer ersten Begutachtung wurde im Rahmen des Ortskommandos in Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt und der Polizei die Evakuierung der Bürgerinnen und Bürger vorbereitet. Alle Bewohnerinnen und Bewohner in einem Radius von 1000 Metern mussten ihre Wohnungen verlassen, Landes- und Kreisstraße wurden gesperrt, der Zugverkehr auf der Strecke Osnabrück – Bremen wurde eingestellt. Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren aus Epe, Gehrde und Alfhausen alarmiert.

Nach einer zügigen Einteilung der Kräfte wurde dann unverzüglich mit der Evakuierung und den Straßensperren begonnen. In der Grundschule Rieste wurde durch die Malteser aus Bramsche und Alfhausen ein Evakuierungszentrum eingerichtet, welches im Verlauf des Abends von gut 100 Personen besucht wurde. Bewohnerinnen und Bewohner mit Mobilitätseinschränkungen wurde durch den MHD transportiert, bettlägerige Personen wurden per Liegendtransport evakuiert.

Die Evakuierung verlief größtenteils problemlos, bei einer Hand voll Haushalten mussten die Kolleginnen und Kollegen der Polizei zur Unterstützung anrücken. Um 20:38 Uhr war dann nach einem abschließenden Überflug eines Hubschraubers der Polizei „Sicherheit hergestellt“ und die Spezialisten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst begannen mit der Entschärfung des Blindgängers.

Gegen 21:10 Uhr war die Bombe entschärft, alle Riester Bürgerinnen und Bürger konnten zurück in ihre Wohnungen. Die Malteser konnten die bettlägerigen Personen, die zwischenzeitlich in zwei umliegenden Krankenhäusern untergebracht worden sind, ebenfalls zurück ins Eigenheim transportieren.

 

Hier eine Übersicht aller eingesetzten Kräfte:

Die Feuerwehren Alfhausen, Epe, Gehrde und Rieste mit 11 Fahrzeugen 86 Kameradinnen und Kameraden

Die Polizei aus Bersenbrück, Quakenbrück und Bramsche mit 12 Polizistinnen und Polizisten und 6 Fahrzeuge

Der Hubschrauber der Polizei Niedersachsen aus Oldenburg

Der Malteser Hilfsdienst aus Alfhausen und Bramsche mit 16 Einsatzkräften und 9 Fahrzeugen

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst mit 3 Fachkräften und 2 Fahrzeugen

Das Ordnungsamt der Samtgemeinde Bersenbrück sowie Vertreter der Gemeinde Rieste mit 7 Personen

Der Notfallmanager der Deutschen Bahn

Der Hausmeister der Grundschule Rieste

Foto des Blindgängers: Hans Moor, Kampfmittelräumdienst
Restliche Fotos: Feuerwehr Rieste